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  Mexican Tequila Guerrilios

Samstag, 23.11.2002: für € 5.- an der Abendkasse bekam man an jenem beschaulichen Abend nicht nur einen Tequila, wahlweise braun oder weiß, umsonst an der Bar, sondern kam auch noch in den Genuß der Titty-Twister Haus-Kapelle, den Mexican Tequila Guerrilios.

Der Club füllte sich langsam, aber kontinuierlich und so war es schon recht zeitig relativ voll; es war allerdings immer noch genügend Platz zum tanzen, man mußte wegen des nicht vorhandenen Platzmangels noch nicht auf- und abspringen...

Nach etwa 2 Stunden allgemeiner "Aufwärm-Party", es war inzwischen so um Mitternacht herum, eröffnete Mathias offiziell die Party mit einer stilvollen Tequila-Runde von der großen Theke aus. Die Totenköpfe an der Lanze über der Bar versprühten mal wieder Funken, als Mathias auf dieselbe sprang und vor der begeisterten Menge den Tequila in die Gläser füllte um diese anschließend an die gierige Meute, welche sich nun an den Tresen drängte, zu verteilen. Einige wenige bekamen sogar die berühmt-berüchtigten Titty-Shots ab: Tequila gleich aus der Flasche in den Mund des/der Glücklichen...

Die Gäste hatten sich noch nicht so richtig vom mexicanischen Schnaps in dieser Form erholt, da stieg auf einmal eine kleine schwarzhaarige auch auf jene Theke. Zur Freude der Meisten war sie auch nur sehr dürftig mit etwas recht durchsichtigen bekleidet und fing nun an dort zu tanzen und sich langsam und geschickt den scheinbar ziemlich störenden Textilien zu entledigen. Dieses Mal war auch der Verschluß des Oberteils allen Anwesenden wohlgesonnen und ließ sich gleich beim ersten Versuch öffnen... und zum Vorschein kam nicht nur ein interessantes Nippel-Piercing. (Tja, in der ersten Reihe sieht man doch "fast" alles... jetzt bloß nicht sabbern, Jungs!)

Nach einer kurzen "Beruhigungs"-Pause, in der das in Wallung gekommene Blut sich wieder etwas abkühlen konnte, gab sich das berühmte Musikanten Trio die Ehre auf der anderen Show-Bühne und das Publikum bekam kräftig was auf die Ohren. Nach drei Cover-Versionen von Titty-Twister Hits war aber dann auch schon wieder Ende der Vorstellung. Dieser erste Auftritt war sogar richtig gut, denn ettliche Gäste applaudierten sogar, was dann doch eher selten vorkommt... Diese Band ist so richtiger Kult-Trash; die wahrscheinlich xxxxx Band des KPO!

Damit die Anwesenden jedoch nicht ganz ver- bzw. erschreckt werden, kletterte unsere Stripmaus Eva gleich nach der Band die Hühnerleiter, welche bei uns die Welt bedeutet, in unser spezielles SeparŽ. Mit ihren rhythmischen Bewegungen zu GunT«s exzellenten Sound verursachte Sie zumindest unter den ein oder anderen männlichen Gast nicht nur einen steifen Hals (hervorgerufen durch "nach-oben-starren"), sondern möglicherweise auch für zu plötzlich zu enge Beinkleider. He, habt« ihr noch nie «ne Stripperin liver gesehen? über die Dauer von drei Songs tanzte Eva ausgelassen und in unregelmäßigen Abständen fielen Kleidungsstücke auf den Käfigboden...

Nach diesem schönen Anblick war erst mal Pause angesagt und so konnte ausgelassen zu GunT«s Musikauswahl das Tanzbein geschwungen werden und in die zuvor zu Salzsäulen Erstarrten kehrte Leben zurück. Als Bonus für die gute Stimmung entschloss sich Mathias, nochmals eine Tequila-Runde zu schmeißen. Nur brannten dieses Mal die Schädel nicht, und so dauerte es einige Momente, bis die Geschöpfe der Nacht registrierten, daß es wieder Tequila for free vom Tresen aus in die drustigen Mäuler gab. Der Andrang und das Gequetsche vor der Bar war nicht danz so krass wie das erste Mal.

Nachdem leider auch die Band dem Mexican-Cactus-Juice nicht gerade abgeneigt gegenüberstand und ebenfalls dem Bier gut zusprach, wurde beim zweiten bzw. dritten Auftritt etwas eigenwilliger musiziert und interpretierten die Songs sehr interessant; was den meisten Gästen scheinbar nicht so wirklich aufgefallen ist... war ja auch schon relativ früh am Morgen und da hört man bekannterweise auch nicht mehr so gut.

Aufgefallen ist jedoch der letzte Auftritt unserer Strip-Hasen an jenem Abend, da Eva und Elli zusammen für die inzwischen übersichtliche Meute sich rhythmisch zu heftiger Musik auf der 2 x 1 m Show-Bühne bewegten. Das wahrscheinlich interessanteste daran war, daß sie sich gegenseitig und nicht jeder sich selbst auszogen. So mancher hätte dabei auf die Idee kommen können, daß die beiden nicht nur miteinander tanzen... war da doch mehr zu sehen als eine normale "Tanzaufführung". Nach einer viel zu kurzen Viertelstunde war der Zauber leider vorbei... (Sorry, da gibt´s leider keine Bilder von, der Fotograf war zu sehr abgelenkt...)

Kurz nach drei Uhr lichtete sich langsam das Publikum und so hatten die verbliebenen mehr Platz zum tanzen, was wiederum exzessiv genutzt wurde. Viel und schnelle Bewegung bringt die Körper zum schwitzen und daher waren Mathias und Jessi, die an der kleinen Bar war, zeimlich gut beschäftigt, die Durstigen und teilweise Erschöpften immer wieder mit den dringend benötigten nassen Stoff zur körperlichen Wiederherstellung zu versorgen.

Leider gab es an diesem schönen Abend ein paar Gäste, genauergesagt vier an der Zahl, die es schaften, sich bei uns so daneben zu benehmen, daß drei von ihnen es vorzogen, früher zu gehen (freiwillig, wohlgemerkt!). der vierte in deren Bunde, ein herrrlich betrunkener Brite, wurde später dann von einigen Stammgästen freundlich "entsorgt". Es gab da auch einige Stammgäste, die waren der Meinung, daß er zu früh ging, es geht sich nämlich so gut zu "Wait & Bleed", aber was soll«s... Die beiden Bouncers from Hell, Martin und Peter, nahmen den Briten in Empfang und wünschten ihm noch einen schönen Abend (natürlich nicht bei uns).

So neigte sich die Party leider schon viel zu früh dem Ende zu und fast alle verließen die heilige Tanzhalle glücklich und zufrieden, um bald wieder zu kommen und weiter zu feiern...