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Countdown Dracula!
Montag, 31.12
Dieses Jahr fiel Sylvester auf einen Montag und zum Glück ist Neujahr
immer ein Feiertag. An dem feiert´s sich dann zwar nicht mehr besonders
gut, man kann sich dafür bestens von der vorhergegangenen Feier erholen...
Zum Jahresausklang gab es im Titty Twister Club wieder ein Veranstalltungsmotto
und eine schöne, dem Event entsprechende Spezial-Deko; der ganze
Club war mit künstlichen Spinnweben vollgehängt. Leider blieben
ettliche Spinnweben auch an den Gästen hängen, welche dann hin
und wieder diese Pracht mehr oder weniger freiwillig mitnahmen.
Der
Club war von Anfang an recht gut besucht und DJ Martinez besorgte es allen
kräftig mit Schweinerock vom Feinsten. Nur waren die Gäste durch
die Bank eher zurückhaltend, irgendwie in so einer Art "Wartestellung",
warten auf das, was da noch so alles kommt.
Sehr zu unserer Freude waren einige (eigentlich nur ein kleines Grüppchen)
"richtige" Metal-Fans anwesend und sie versuchten headbangend
den Boden zu fegen... Fein, fein, Jungs, kommt öfter und wir sparen
uns den Putztrupp... Leider waren ihre Versuche bei den Songs mitzusingen
eher ein mitgröhlen, was allerdings auch keinen so wirklich gestöhrt
hat.
Um Schlag Mitternacht (Neujahr!!!) leerte sich der Club radikal, wollten
doch die meisten das neue Jahr gebührend mit Feuerwerkskörpern
begrüßen. Draußen, in den Straßen des KPO, ging
es ab wie auf einem Truppenübungsplatz: rings um einen herum explodierten
die verschiedensten Böller und es lag ziemlich Pulverdampf in der
Luft.
Als
sich so gegen ein Uhr die Lage wieder etwas normalisierte und der Club sich
wieder zu füllen begann, war es endlich an der Zeit für die erste
Tequila-Runde des Jahres 2002. Mathias gab an und auf der großen Bar
mal wieder alles (und sich selber auch den einen oder anderen Kurzen) und
das Publikum war wieder gierig wie schon im vergangenen Jahr. Nur diesmal
wollten sie etwas mehr animiert werden als sonst; wohl zu viel Sekt abbekommen,
hä?
Dem freien Tequila folgt dann Eva, nur die war im Käfig und als optisches
BonBon gedacht. Eva kann man(n) nicht bestellen und schon erst recht nicht
trinken! Geplant war, daß sich Eva und die rassige Brasilieanerin
Isabella immer abwechselnd und in verschiedenen Outfits in unserem berühmten
Käfig so den Gästen präsentieren, doch so ein Plan ist nur
ein Plan und den kann man bekanntlicherweise in der letzten Sekund noch
ändern. Also trat Eva direkt 4mal hintereinander auf (und bescherte
einigen Gästen Blutwallungen), was immer mit Applaus und Beifallspfiffen
honoriert wurde.
So nach halb bzw. viertel vor drei durfte dann endlich Isabella in den Käfig
´rein und das Warten hatte sich zumindest für die männlichen
Gäste durchaus gelohnt! Denn Sie machte da weiter, wo Eva aufgehört
hatte und heizte die Leute kräftig an. Nur die standen wieder mit offenen
Mündern da, starrten auf die kaffeebraune Schöne und vergaßen
mal wieder, sich rythmisch zur Musik zu bewegen. Typisch...
Isabellas letzter Auftritt, auf der Theke, war auch das Highlight des Abends,
stand/tanzte sie doch am Anfang komplett durch einen weißen Overall
verhüllt, mit blonder Perücke und riesiger Sonnenbrille auf der
großen Bar und entblätterte sich langsam, bis nur noch ein knapper
Slip übrigblieb. Die Stimmung im Club war sehr gut und zu unserem Glück
kam keiner auf die tolle Idee, seine Hände über die Theke in Richtung
Stripperin auszustrecken.
Zwei wohlbekannte Stammgäste feierten allerdings etwas ausgelassener
als der Rest, hatten die beiden doch mit sich und der Bullenpeitsche Spaß...
Man kann ja erfahrungsgemäß so einiges mit ´ner Peitsche
anstellen, auch etwas ausgefalleneren Paartanz!
Ein
kleines Malleur ist allerdings einem sehr bekannten Stammgast passiert:
Nachdem zu viel Havanna Club zu schnell genossen wurde, ging es ihm auf
einmal gar nicht mehr gut und er gab den guten Rum auf einmal wieder her.
Leider waren da die Beine von Nicole und Mathias im Wege... und Sache mit
dem Stehenbleiben fiel dann schon viel schwerer... Er nahm anschließend
eine Auszeit im Leergutlager.
Auch an der kleinen Theke wurde gut gefeiert und immer kräftig nachbestellt,
was Kathi und auch Diego relativ auf Trab hielt. Als kurz nach halb sieben
das Licht anging und sich so das Ende des Abends ankündigte, war der
Club immer noch moderat gefüllt. So verabschiedeten Peter und Flo,
die an jenem Abend an der Türe standen und den Einlass regelten, die
verbliebenen Gäste und unseren Leergutlager-Besetzer in den ersten
Morgen des Jahres 2002...
Es ist auch anno Domini 2002 grausam, wenn draußen die große
"Glühbirne" angeht...!!! |