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Hells Bells
- Süsser die Glocken nie klingen...
Dienstag, 25.12
Es ist der erste Weihnachtsfeiertag und die meisten Geschenke an Freunde
sind verteilt und die Famielienbesuche werden gerade oder sind bereits gemacht.
Also was macht man mit einen so schönen, aber gerade erst angebrochenen
Abend?
Eine gute Alternative war definitiv der Titty Twister Club. Nachdem unser
Resident DJ GunT im wohlverdienten Urlaub war, wurde er von DJ Andy vertreten.
Da dies wieder ein Gang-Bang-Abend gewesen ist, folgte ein AC/DC Stück
dem anderen. Er drehte die Anlage etwas mehr auf als sonst üblich
im Club und so kam es, daß nicht nur die Glocken süß
klangen, sondern auch irgendwann unsere Ohren.
Allerdings: Wenn´s zu laut ist, bist du zu
alt!
Es lag wohl auch an Weihnachten, daß der Abend etwas langsam anfing
und die Stimmung zwar gut aber nicht so wie an früheren Abenden war.
Ettliche waren garantiert noch vom Feiertagsstress erschöpft (fett,
faul & vollgefressen) und waren deswegen nicht ganz so aktiv, sprich
tanzen. Der Rest der Gäste, und das waren doch recht viele, hatte
diesmal wirklich Platz, um ausgelassen abzutanzen, und das wurde auch
ausgenutzt.
So zwischen 12.30 und ein Uhr sprang Mathias wieder mit dem Sombrero
auf dem Kopf und bewaffnet mit einen Tablett voller Tequila-Shots auf
die Theke. Da der Club erst moderat gefüllt war, bekamen diesmal
auch jene Gäste einen ab, die normalerweise leer ausgehen würden.
Zur Freude aller ließen ein paar Gäste dann das eine oder andere
Tequilaglas in hohem Bogen von der großen Theke auf die Tanzfläche
fliegen.
Gleich
im Anschluß daran kletterte Sueli, eine der beiden heißen Brasilianerinnen,
die diesen Abend für uns tanzten, in unseren Käfig und heizte
uns so richtig an. Die beiden wissen wirklich, wie sie sich zu dreckigem
Rock´n´Roll zu bewegen und langsam auszuziehen haben, damit
die Anwesenden das eine oder auch andere steife Körperteil bekommen...
Als Nächste war dann Isabella an der Reihe und sie verstand es, ebenso
wie Sueli, das zumeist männliche Publikum zu beeindrucken. Als BonBon
und wegen des besonderen Anlasses stieg Isabella bei ihrem letzten Auftritt
als Weihnachtsmann verkleidet aif die Bühne. Es war schon ein schöner
Anblick, Santa Claus, äh... Isabella sich so dem roten Zeugs, mit weißer
Plüscheinfassung, zu entledigen zu sehen.
Nach 2 Uhr fragte ein Gast, ob er denn auch in den Käfig dürfe,
denn er würde auch gerne mal tanzen/strippen... Wir haben uns dann
darauf geeinigt, daß er auf der großen Theke auftritt, da sonst
möglicherweise Nachahmer zu unseren Tanzmäusen in den Käfig
wollen. Noch einen kräftigen Schluck aus der Flasche und dann sprang
er auf die Theke und fing zu tanzen an; von strippen, auch nur ansatzweise,
war allerdings nichts zu sehen, dafür spielte er sehr gut "Luftgitarre"...
und drei Songs später war die Theke auch wieder frei... Tja, wohl
doch nicht die Eier gehabt, um sich vor Publikum auszuziehen... (Wir wären
schon mit dem T-Shirt zufrieden gewesen!)
Sehr zu unsere Verwunderung (Was uns allerdings auch insgeheim wahnsinnig
freute!) war die Geschäftsleitung eines anderen großen, mit uns
konkurrierenden Clubs hier vom KPO-Gelände weit über eine Stunde
bei uns und sie hatten alle sichtlich Spaß.
Kathi an der kleinen Bar versorgt sie und den Rest, der nicht zu Mathias
an die große wollte, reichlich mit flüssigem, so daß
Diego einen nicht ganz entspannten Abend hatte. So stressig wie normalerweise
an Spezial-Abenden war es wiederum aber nicht.
So
zu fortgeschrittener Stunde füllte sich der Club noch recht ansehnlich
und nach Isabellas letzten Auftritt, also so kurz nach drei Uhr morgens,
legte DJ Andy dann was anderes als AC/DC auf. Nach fast fünf Stunden
Mucke einer Band ist etwas Abwechslung dringend nötig!! Das heißt
nicht, daß es nur die Australier gab, gelegentlich streute der DJ
einen anderen Song mit ein, für unseren Geschmack nur ein bisschen
zu selten. Nun ja, Geschmack ist halt subjektiv.
Leider war Nicole im Urlaub und so kam das Ende ziemlich abrupt und kurz
nach vier Uhr morgens, was viele Gäste recht schade fanden. Sie waren
alle sehr relaxt und so hatten die beiden Türsteher Martin und Michi
keine Probleme; einige wollten zwar nicht sofort gehen, ließen sich
doch etwas Zeit beim austrinken und verschwanden anschließend in
der durchaus angenehmen Nacht... |