IT´S HALLOWEEN AGAIN!
Donnerstag 31.10.02
Munichs Biggest Party Zone


Willkommen, ihr finsteren Gestalten, in dieser Nacht, wo Schatten walten und Schrecken ihre Kreise ziehen, denn heute Nacht ist Halloween. Und der Chef der Tanzdiebe ist endlich wieder bei uns an den Turntables. Spezielle Spinnwebendecko (liebevoll von Hand dekoriert!) und leuchtende Kürbise auf allen Theken sorgten für ein schaurig schönes Ambiente, und für € 14.- an der Abendkasse war so ziemlich jedes Wesen willkommen. Nach fast einem Jahr auf Weltreise ließ es sich Götz nicht nehmen, im Titty Twister es mal wieder ordentlich krachen zu lassen und heizte allen anwesenden Geschöpfen der Nacht und anderen Tierchen kräftig ein...

Götz zeigte an diesen Abend einmal mehr sein wahres Ich und präsentierte stolz seine beiden schön rote und auf hochglanz polierte Hörner; nur leider versteckte er diese dann zu vortgeschrittener Stunde wieder und nahm ebenfalls eine in unseren Breiten weiter verbreitete Gesichtsfarbe an.

Unsere Thekenschlampe Mathias erklärte sich mit dem Oberboss solidarisch und zeigte gleichermaßen sein eigentliches Wesen und fuhr seine beiden Hörnchen aus. Mathias´s Auswüchse an der Stirn waren jedoch schwarz. Irgendwo muß ja schließlich ein Unterschied sein...

Nicole indessen war wahrscheinlich ein böses Mädchen gewesen, sah doch ihre linke Gesichtshälfte und das dazugehörige Ohr nicht mehr so wirklich gut aus... das muß mschon ´ne saftige Watsch´n gewesen sein, so wie das aussah. Theresa, die den ganzen Abend an der kleinen Bar ´rumschlampte, sah da noch am leckersten von allen aus, eben wie frisch verstorben. Der Unterschied zu einer echten Leiche lag allerdings in Theresa´s Beweglichkeit, denn Tote sind bekannterweise eher steif und nicht so fix wie sie.

Unser Oberteufel wurde beim nächtlichen auflegen tatkräftig von unserem Resident-DJ GunT unterstützt, welcher es logischerweise genauso mächtig krachen ließ mit Dirty & Bloody Rock´n´Roll und bei dem einen und auch anderen Gast für so ein gewisses Dröhnen in den Gehörgängen sorgte...

So zwischendrinnen legte GunT auch ´mal ´ne Weile alleine auf, da DJ Mr. Hippy Shake vermutlich eine seiner berüchtigten Touren durch den KPO machte. Jedenfalls als Götz endlich weider erschien, hatte er seine Hörner wohlweislich versteckt...

Nun verhielt es sich wieder wie bei den vielen vorausgegangenen Party-Zones: der Club war von Anfang an sehr gut besucht. Er platzte fast aus den Nähten und so kam es, daß den ganzen Abend über eine Schlange, von immer variierender Länge, von Wesen vor dem Tore geduldig darauf wartete, von Peter und Martin eingelassen zu werden. Dies sind die Events, wo sogar unser Notausgang einem Wächter abbekommt. Die meisten der Wartenden war jedoch sehr Titty Twister untypisches Publikum, wahrscheinlich wollten ettliche auch nur die "Bad Boys" des KPO´s sehen. Jene Wesen wären in anderen Clubs (mehr "mainstream") aufgehoben gewesen. Aber das ist ja das tolle an diesen Party-Zones, da traut sich alles zu uns, was unter normalen Umständen einen großen Bogen um den Club machen würde...

Kurz nach Mitternacht war es soweit: AC/DC ließen die "Hells Bells" läuten - die Stimmung war ausgezeichnet und so sprang ein Teufel auf die Theke und entzündete die Totenschädel an der Lanze für ein prächtiges Feuerwerk. Kaum war die Szenerie adequat beleuchtet, fing er an einen köstlichen Saft an die gierige Masse zu verteilen und da es mal wieder nicht genügend Gläser gab, wurden die gierigen Mäuler mit Titty-Shots gestopft... Eine unserer Stammgäste hatte eigens an diesen Abend und für die damit verbundenen Erfahrungen ihre Tochter mitgeschleift, welcher das alles sogar richtig Spaß machte. Jutta, bring die Kleine ´mal wieder mit...

Kaum war die leckere Quelle auf dem Tresen versiegt, wurde den schrecklichen Gestalten gleichermaßen eine optische Köstlichkeit dageboten: die schüchterne Vampirin und hauseigene Tanzmaus Mel war beinahe unbemerkt in dem Käfig gelangt und fing nun ihrerseits an, sich zu heißen Rhythmen zu bewegen und so nach und nach die lästigen Hüllen fallen zu lassen. Nach einer knappen Viertelstunde verschwand sie fast so wie sie gekommen war...

Doch nach einer nicht allzu langen Pause erschien ebenfalls wie aus dem Nichts eine weitere Tanzmaus auf der kleinen, durch den Käfig bestens geschützten Tanzfläche. Auf den ersten Blick hätte man Eva fast für ein unschuldiges Schulmädchen halten können... allerdings so zu tanzen und sich dabei auch noch galant auszuziehen bedarf es da doch schon einiger übung und so wie während der Titten-Show zum Käfig hinaufgestarrt wurde, kam das alles sehr gut an. Steife Hälse bei einigen Gästen inklusive...

Zum Auflockern im Laden und zum Anocken von weiteren Schaulustigen, bzw. Neugierigen gab es vor den Toren des Clubs eine Fire-Performance von Jens und Andrea. Sie versuchten sich gegenseitig zu entflammen, was sich allerdings als schwierig herausstellte, da die schönen Flammen immer nach oben hin entwichen. Nun ja, ganz waagrecht spucken geht leider wegen der örtlichen Bedingungen nicht und glücklicherweise war es zudem auch noch windstill, da es sonst zu sehr interessanten Wendungen hätte kommen können. Den Zuschauern hat´s trotzdem gefallen und mit Ausnahme der üblichen kleinen Blessuren kamen beide mit "heiler" Haut davon.

Zu fortgeschrittener Stunde schlichen sich nochmals Mel und Eva in unsere Gitterbox und tanzten, als besondere Dreingabe, beide zusammen den letzten Tanz für diesen Abend. Wenn die beiden da drinnen sich bewegen und sich gegenseitig der Textilien entledigen, könnte man fast meinen, daß sie beide die Finger nicht von einander lassen können... aber hier und heute ist nichts so wie es scheint, glaubt nicht immer was ihr seht.

Jeh mehr die Zeit fortschritt, desto gemütlicher wurde es im Club, da nun so mancher sich wieder weiterbewegte und so hatte man schließlich wieder etwas mehr Platz zum tanzen zur Verfügung und es war jetzt nur noch voll, aber nicht mehr so brechend und beengt wie zu Beginn des Abends... Wofür Jens sehr dankbar war, kam er doch nun viel besser mit dem Nachschub an Flüssigem besser zu den beiden Theken durch.

Sehr zu unserem Vergnügen schaute einer unserer Türsteher, der diesmal nicht arbeiten mußte, noch im Lokal vorbei. Jedoch war er mal wieder so schön angetrunken, daß er und Nicole für so manch´ lustiges Bild an Theresas Bar herhalten mußten... Es ist, wie schon einmal erwähnt, nicht alles so, wie es scheint...

Kurz befor die Sonne über den Horizont kletterte, schloß das Titty-Twister seine Pforten und die Geschöpfe der Nacht verließen uns, um mit schaurigen Alpträumen den Tag zu verschlafen...